29. Oktober - Stürmische und ruhige Tage in Chania

29.10.2015

Wo sonst an der Promenade die voll besetzten Tischchen der Kaffees stehen, schwappen jetzt wilde Wellen des Meers hinauf. Alles leegeräumt, mit Brettern verbarrikadiert, dass keine Steine in die Räume geschwemmt werden. Am Himmel ballen sich schwarze Wolken zusammen, Wind zerzaust die Haare, auch ganz schön. Ob wir dieses Jahr nochmals baden , steht in den Sternen.

Wir entdecken Chania neu. Neu, weil wir uns nicht nur im Touristenviertel aufhalten, sondern weitere Kreise in die einheimischen Quartiere ziehen. Die Stadt ist voller Bars und Restaurants. Fast alle mit ansprechendendem, gemütlichen Ambiente, aufmerksamem Personal und guter Musik. An Speisen gibt es hier sowas wie eine Auswahl, es muss nicht immer Griechisch sein. Auch schmucke Ladenstrassen existieren, die uns zum Einkaufen verleiten. Unsere Bleibe, das Palazzo Hotel, ist dieses Mal etwas einfacher als auch schon hier, dafür überaus gemütlich. Es gehört einer lieben, älteren Frau die Wärme ausstrahlt und kontaktfreudig ist. Für einen Moment bereue ich, dass wir uns für das Griechischstudium nicht hier niederlassen werden. Doch das Argument von Koni sticht: In Athen kennen wir bereits liebe Leute.

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