Meteora

03.08.2015

Metéora, „in der Schwebe, zwischen Himmel und Erde “. Von Athanássios Kinovitis, dem Begründer des ersten Klosters, erhielt die ganze Region seinen Namen. Er ließ sich 1356 auf einem der über 600 Meter hohen Felsen nieder, um in einer Eremitage Busse zu tun, zu beten.

In der Zeit danach entstanden 23 weitere Klöster, alle auf atemberaubend hohen Felsnadeln. Nur sechs davon sind heute noch von christlich – orthodoxen Nonnen oder Mönchen bewohnt. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sie in Körben oder Netzen in ihre Behausung hinaufgehievt. Heute führen bequeme Strassen zu fast jedem Kloster. Tagsüber werden sie von Touristen überflutet. Abends sind es nur noch Einzelne, die die unter Welkulturerbe stehende Gegend bestaunen.

Wir melden uns für eine 5 stündige Wanderung rund um das Gebiet der Klöster, mit ortskundigem Guide. Noch in der Kühle und der Stille des Morgens wandern wir am Fuß der von Eichenwäldern bewachsenen Felsenklöster. Eine verwunschene, märchenartige Gegend, unwirklich. Besonders im Morgenlicht oder dem des Sonnenuntergangs. Eine perfekte Kulisse zu zu einem Fantasyfilm, so stelle ich sie mir jedenfalls vor...

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